Text und Fotos: Elena Newerdowski
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| Wegmarkierung |
Ein Wanderführer, der uns auf dem Wiiwegli
(Weinwanderweg) in Markgräflerland
begleitete, deklamierte oft einige lyrische Strophen von dem einen oder anderen
Dichter. Meiner Meinung nach viel
zu viel, wenn man die so beeindruckende Natur vor den Augen hat. Aber das Zitat
"trinke was die Wimper
hält" (Gottfried Keller) konnte uns nicht loslassen. Das war es, ein
Gefühl, das einen Wanderer im herbstlichen Markgräflerland
ergriff: der Durst nach der Schönheit. „Das Auge“ konnte von der Landschaft, von
den rot- und gelbgefärbten Blättern, von den dunkelblauen oder grüngelben Weintrauben
nicht genug kriegen.
Augenwimpern konnten mehr, viel mehr von der schönen Welt halten, besonders die
Opulenz des Herbstes macht jedes Auge so „durstig“.






