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Dienstag, 3. Dezember 2013

“It’s time to talk textiles”



„Talking Textiles“- Claudy Jongstra. Moving Landscape. 2011


„Talking Textiles“. Claudy Jongstra. Moving Landscape. 2011
Tilburg ist eine kleine Stadt in Holland. Ich wäre niemals auf Idee gekommen die Stadt zu besuchen, wenn es dort kein Textil Museum gäbe... Und auch nicht, wenn es in diesem Museum nicht die von Li Edelkoort und Philip Fimmano kuratierte Ausstellung gegeben hätte. 

„Talking Textiles“. Marcel Wanders. Phoebe 4. 2013


„Talking Textiles“. Borre Akkersdijk. Ready made. 2010

Also fuhr ich von Eindhoven (dort war ich bei der Dutch Design Week) nach Tilburg vollkommen allein, um mir die Ausstellung  „Talking Textiles“ anzuschauen. Ich war sehr vom Museum beeindruckt. Weniger aber von der Ausstellung. Wenn man einige der Schaus, welche Li Edelkoort kuratierte, schon früher besucht hatte, dann wusste man genau, was man erwarten konnte.

Dienstag, 6. August 2013

Die dreizehn Fetische der heutigen Mode



Die dreizehn Fetische der heutigen Mode

Die Hauptausstellung M°BA wurde von Li Edelkoort kuratiert. Die Schau, die sie machte, war faszinierend wie immer, aber dann kam die Frage: schön und gut, aber warum gerade Fetischismus, was wurde darunter gemeint?

Absurdism.
Fetishism in Fashion. M°BA 2013. Arnhem. Foto Serafima Rayskina
Die Ausstellung hatte wenig mit einem Fetisch, einem Gegenstand zu tun, sondern mit unseren geheimen und offensichtlichen Wünschen und Trieben, Lüsten und Begierden, und damit, wie wir unsere seelische oder mentale oder geistige Seiten in eine materiale Welt übertragen, für andere sichtbar machen, in eine Fashion-Sprache „übersetzen“.
Li Edelkoort ist überzeugt: „erwachsene Fetische“ / Wünsche? Triebe? sind in unserer Kindheit verwurzelt. Von da kommt eine Vorliebe für nackte Haut, für Leder oder Samt, für Schuhe, für Schwarz oder Pink. Sie ist gut darin, alles Mögliche zu klassifizieren, alles  zu definieren, zu ordnen und zu benennen. 
Regionalism.
Fetishism in Fashion. M°BA 2013. Arnhem. Foto Elena Newerdowski

Für die Ausstellung „Fetishism in Fashion“ hat sie auch 13 solchen Themen, Klassifikationskategorien erfunden.
Genau 13 – auch so eine Fetischzahl.